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Strategie 10 Min. Lesezeit Aktualisiert 25. April 2026

Eigener Vertriebsmitarbeiter oder Akquise-Agentur? Der ehrliche Kostenvergleich

„Wir stellen einfach jemanden ein“ klingt naheliegend. In der Praxis kostet ein interner Vertriebsmitarbeiter deutlich mehr als das Bruttogehalt vermuten lässt – und braucht Monate bis zur produktiven Phase. Dieser Ratgeber zeigt eine ehrliche Vollkostenrechnung und vergleicht sie mit einem externen Akquise-Projekt.

Vollkosten eines internen Vertriebsmitarbeiters

  • Bruttogehalt 55.000–75.000 € p. a. (je nach Region und Erfahrung)
  • Lohnnebenkosten ca. 21 % – also +12.000 bis 16.000 €
  • Variable Vergütung / Provisionen 10.000–20.000 €
  • Arbeitsplatz, Hardware, Telefonie, CRM-Lizenz
  • Recruiting-Kosten (oft 20–30 % eines Jahresgehalts)
  • Einarbeitungszeit 3–6 Monate ohne volle Produktivität
  • Ausfallrisiko bei Krankheit, Urlaub, Kündigung

Realistische Vollkosten: 90.000–130.000 € im ersten Jahr – ohne Garantie, dass die Person akquise-stark ist und langfristig bleibt.

Kostenstruktur einer externen Akquise-Agentur

  • Monatliches Budget je nach Umfang (typisch 3.000–8.000 €)
  • Keine Lohnnebenkosten, kein Recruiting-Risiko
  • Sofort einsatzfähiges Team mit Akquise-Erfahrung
  • Skalierbar: hoch- oder herunterfahren je nach Pipeline
  • Klare Reporting-Strukturen ohne interne Personalführung

Wann lohnt sich was?

Interne Lösung sinnvoll, wenn:

  • Sie langfristig eine eigene Vertriebsorganisation aufbauen wollen
  • Sehr tiefes Produktwissen am Telefon nötig ist
  • Sie genug Volumen für eine Vollzeitstelle haben
  • Bereitschaft zur Personalführung und Weiterbildung besteht

Externe Agentur sinnvoll, wenn:

  • Sie schnell starten und Markt-Feedback brauchen
  • Neukundengewinnung intern ständig liegen bleibt
  • Sie eine neue Zielgruppe oder Region testen
  • Personalkosten und -risiko vermieden werden sollen
  • Ihr Vertrieb stark, aber überlastet mit Bestandskunden ist

Sie planen ein konkretes Akquise-Projekt?

In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir Zielgruppe, Pitch und realistische Erwartungen — bevor irgendetwas beauftragt wird.

Hybride Modelle in der Praxis

Viele Mittelständler kombinieren beides: Die Agentur übernimmt die telefonische Erstansprache und Terminvereinbarung, der interne Vertrieb führt das Verkaufsgespräch und betreut Bestandskunden. So wird teure Vertriebszeit nicht für reine Adressrecherche und Vorzimmer-Gespräche verbrannt.

Häufige Fragen

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